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Sarn-Scaraan ist der zweite, von insgesamt fünf Planeten eines orange-gelben Hauptreihensterns, in einem unerforschten Sektor der Milchstraße, am Rand des galaktischen Zentrums.

Das Forschungsschiff ERNST MACH, dass von dem terranischen Kolonie-Planeten, Sarn-Gorean, in diesen Teil der Milchstraße aufbricht havariert, und stürzt auf den zweiten Planeten, den die 79 Überlebenden des Unglücks, Sarn-Gorean nennen, ab. Ohne die Möglichkeit Funkverbindung zu einem Raumschiff oder einem Stützpunkt aufnehmen zu können, richten sich die Überlebenden auf dem Planeten häuslich ein und gründen eine kleine AnsiEdlung an einem Fluss, den sie Silberlauf nennen.

Der Planet umrundet seine Sonne in 350 planetaren Tagen die, mit 27,3 Standardstunden länger sind, als die Tage auf Terra.

Sarn-Scaraan besitzt einen rund eintausend Kilometer größeren Durchmesser, als Terra und damit etwa 1400 Kilometer mehr, als Sarn-Gorean.


Klima

Auf Sarn-Scaraan herrscht mit 1,17 Gravos eine höhere Gravitation als auf Terra. Das Klima ist in den gemäßigten Zonen des Planeten spürbar feuchter. Fast täglich gehen dort Niederschläge, meist in Form von Regen nieder. Schnee ist auf Sarn-Scaraan, durch die relativ geringe Achsneigung von nur 7° eher selten.


Fauna

Auf Sarn-Scaraan gibt es unzählige Lebensformen, wobei die meisten von ihnen harmlos für Menschen sind.
Zu den gefährlichen Spezies auf Sarn-Scaraan gehören geflügelte nachtaktive Raubtiere, die in Schwärmen jagen.

Mit dem Wesen Thurgyrr lernen sechs junge Menschen auf Sarn-Scaraan ein einheimisches, halb intelligentes Wesen kennen, welches 2,50 Meter groß ist, und sich, über körpereigene Kanülen vom Blut ihrer Opfertiere, den elefantengroßen Kalderaans, ernähren. Dabei bleiben die Kalderaans jedoch unversehrt und werden lediglich durch die Attacke geschwächt. Nach einer solchen Attacke bleiben die Vertreter von Thurgyrrs Art grundsätzlich so lange bei dem Opfertier, bis es wieder bei Kräften ist, um für sich selbst zu sorgen - man kann also von einer Art Symbiose zwischen beiden Spezies sprechen.

Der Luftraum wird sowohl von vogelähnlichen Wesen, als auch von geflügelten Raubechsen und riesenhaften, flunderförmigen Wesen bevölkert.

Die auffälligsten und gleichzeitig geheimnisvollsten Wesen auf Sarn-Scaraan werden zuzfällig von Doktor Ivan Tomisenkow entdeckt und fotografiert. Die Einhörner. Diese Einhörner sehen den Fabelwesen der irdischen Mythologie verblüffend ähnlich, außer, dass ihr Fell, im Licht der Sonne des Systems violett, anstatt weiß, schimmert.
Erst einige Zeit später stellt sich heraus, dass diese Einhörner hoch intelligente Wesen sind, welche die Fähigkeit der Metamorphose besitzen.

Neben der Form von Einhörnern und graziell wirkenden Humanoiden, können diese Wesen auch die Form großer Vögel annehmen, und sind somit in der Lage zu fliegen.

Über die Meeresbiologie des Planeten ist den Überlebenden der Raumschiffhavarie, auch nach 21 Jahren nichts bekannt, da der nächste Ozean zu weit entfernt liegt, um ihn ohne die entsprechenden technischen Hilfsmittel zu erreichen.


Flora

Die Flora des Planeten ist überwiegend erdähnlich, wobei allerdings ins Auge sticht, dass die Blätter der Pflanzen einen Farbton zwischen rost-rot und orange besitzen. Grüne Ebenen, wie auf der Erde sucht man auf Sarn-Scaraan folglich vergeblich. Lediglich die Blüten einiger Pflanzen weisen einen grünen Farbton auf.

Ein Großteil der Landmassen auf Sarn-Scaraan sind von dichtem Dschungel, der sich mit weiten parkähnlichen Ebenen abwechselt bedeckt. Nur die höher liegenden Gebirgsgegenden sind frei von Pflanzenwuchs.